Reisebericht

Linguiski 2014 / 2015

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Frohes neues Jahr wünsche ich noch allen meinen Lesern!

Die Tage zwischen den Jahren habe ich mit deutschen und französischen Pfadfindern in Villard de Lans in den französischen Alpen zum Ski fahren und kulturellen Austausch verbracht. Genannt Linguiski. Tolle Begegnungen, ein guter Austausch, Ski fahren und jede Menge Spaß konnte ich da erleben. Natürlich hatte ich meine Kamera dabei und konnte auch noch paar Tricks lernen. Hier ein paar Werke die beim ausprobieren herausgekommen sind.

Linguiski Langzeitbelichtung
Linguiski Langzeitbelichtung

Drei Bilder – Eine Perspektive

Aussicht aus dem Haus in Villard de Lans - Bei Nacht in Schwarz weiß
Aussicht aus dem Haus in Villard de Lans – Bei Nacht in Schwarz weiß
Aussicht aus dem Haus in Villard de Lans - Bei Nacht
Aussicht aus dem Haus in Villard de Lans – Bei Nacht
Aussicht aus dem Haus in Villard de Lans - Am Tag
Aussicht aus dem Haus in Villard de Lans – Am Tag
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Katholikentag 2014 in Regensburg – Teil 3

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Leider ist mir für den dritten Teil Pfingsten dazwischen gekommen und ich komme jetzt erst dazu den Bericht zu schreiben. Viel Spaß beim lesen. Wenn ihr die anderen Berichte noch nicht gelesen habt findet ihr hier Teil 1 und hier Teil 2

Der Samstag morgen beginnt wieder recht früh mit dem Frühstück im Quatier. Inzwischen habe ich mein Frühstück 2014-05-31 10.01.08-1jedoch so optimiert, dass ich kein Zubehör mehr brauche, dass ich spülen müsste, da dies extra Zeit kostet und ich diese morgens einfach nicht habe. Mit dem Brötchen in der Hand geht es dann zur Bushaltestelle, wo auch schon viele andere Besucher und Helfer des Katholikentages stehen um in die Stadt zu kommen. Nach der Fahrt im mal wieder völlig überfüllten Bus. Melden wir uns bei der Helfereinsatzzentrale – kurz HEZ. Dort steht schon eine ganze Palette mit der Tagessonderzeitung für den Katholikentag und Kartons mit Katholikentagsschals sowie Sammelbüchsen für uns bereit. Bepackt damit machen wir uns in die Stadt auf und bringen die Zeitungen und Schals an die Katholikentagsbesucher. Jeder entwickelt für sich die beste Verkaufs- und Verteilungsstrategie. Gegen Mittag kehren wir dann mit deutlich geleerten Bollerwagen und angekratzter Stimme zur HEZ zurück und geben alles wieder ab, da es für uns direkt weiter zum Mittagessen geht.

Das Mittagessen nehmen wir inzwischen wie gewohnt in der Sporthalle einer Schule ein danach lauert für uns schon die nächste Aufgabe. Für den Nachmittag hat sich am Stand der Freiwilligendienste im In- und Ausland der Bundesinnenminister Thomas de Maizière angekündigt. Mit paar Minuten Verspätung trifft er dann auch dort ein und stellt sehr interessiert den Verantwortlichen, aber auch uns Freiwilligen fragen zum Freiwilligendienst. Dabei wird schnell klar, dass er nur effiziente Antworten gelten lässt und auf den Punkt ein Antwort haben möchte. Wir haben sogar die Möglichkeit Vorschläge zur Verbesserung des Freiwilligendienstes zu machen, haben aber leider wenig Hoffnung, dass sie wirklich umgesetzt werden.

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Der Nachmittag war dann endlich Freizeit für uns. In bunt gemischten Gruppen zogen wir los um sich ein wenig den Katholikentag anzuschauen. Mich verschlug es zunächst auf die Bistumsmeile, wo es verschiedene Spezialitäten in flüssiger als auch fester Form aus den einzelnen Bistümern zu probieren gab. Das Bistum Rottenburg-Stuttgart verschenkte einfach ein Lächeln. Danach wartete noch das Kabarett mit dem „DiaClown“ auf uns, der in sehr lustiger aber interessanter Form über seine überstandenen Depressionen erzählte.2014-05-31 18.47.21

Da die vergangenen Tage schon recht anstrengend waren verbrachten wir den Abend nach dem Abendessen in gemütlicher Runde und einer Flasche Wein am Donauufer. Um kurz vor 11 schwoll noch das große Te-deum mit allen Glocken der Stadt an und danach war auch schon wieder Zeit das Quatier aufzusuchen.2014-05-31 21.12.25

Früh ins Bett gehen hätte sich in der letzten Nacht gelohnt aber die Stimmung war gut, dass einige nur auf sehr wenig Schlaf kamen als der Wecker am Sonntag morgen um 5:30 Uhr klingelte. Aufstehen, Frühstück, Quatier räumen und Gruppenfoto um kurz vor sieben war mit dem gesamten Gepäck Abmarsch in die Stadt. Dort konnten wir unser Gepäck in einer Aufbewahrungsstelle abgeben und uns voll unserem Helferdienst widmen. Dieser bestand wieder daraus während des Gottesdienstes darauf zu achten, dass keiner den Stehblock verlässt. Diesmal stehen wir jedoch ganz hinten und müssen noch nicht einmal das Seil oben halten.

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Nach dem Gottesdienst, der mit der Predigt seine Stärken und bei der Musik eher seine Schwächen hatte gab es noch Lunch-Packete für die Heimreise. Leider dauerte es aufgrund der Verkehrslage Stunden bis der Bus uns abholen konnte. Gegen 21 Uhr erreichten wir jedoch wieder Limburg und ich gegen 22:30 Uhr Westernohe.

 

Katholikentag 2014 in Regensburg – Teil 2

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Hier nun der zweite Teil des Katholikentages in Regensburg. Den erste Teil gibt es hier.

Sehr human mussten wir am Freitag morgen erst um 9 Uhr zu unserer ersten Einheit direkt in unserem Quatier erscheinen. Nach einem Frühstück vor Ort mit selbst mitgebrachten Geschirr und Besteck und in einer Ecke wo man gerade ein Platz gefunden hat, hieß es dann in der Sporthalle Stilldiskussion zum Sprechersystem. Hierbei wurden auf Flipchartpapier Fragen auf dem Boden verteilt und jeder konnte seine Meinung dazu schreiben. Es ging vor allem darum abzufragen wie das System der Sprecher besser funktionieren kann. Im zweiten Teil davon sollten wir das ganze Auswerten und kreativ präsentieren. Es kamen Zeitungsartikel, Gedichte, Facebook-Seiten, Briefe an den Weihnachtsmann und vieles mehr herraus.

Nach dem Mittagessen in einer anderen Schule als unsere Quatiersschule ging es für einen Teil unserer Gruppe schon wieder los mit Zeitungen zu verteilen. Für mich blieb jedoch kurz Zeit im Zentrum der Jugend vorbei zu schauen. Dort besuche ich auch den Stand der DPSG und konnte paar Gespräche mit Interessierten über die DPSG und die Jahresaktion 2014 „nix besonderes – Gemeinsam Stark“ führen.

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Doch dann war es auch schon Zeit für unseren offiziellen Helfereinsatz. Wir wurden eingeteilt während des Konzert im Stadion am Freitag Abend zum einen im Graben vor der Bühne für Ordnung zu sorgen und zum anderen am Eingang alle Zuschauer darauf hin kontrollieren, dass sie keine Glasflaschen und Sitzgelegenheiten mit hinein nehmen.
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Wer jetzt glaubt, dass man dabei keinen Spaß haben kann, der hat sich geirrt. Die Stimmung bei uns war fast genauso gut wie vor der Bühne. Dabei versuchten wir jeden Einzelnen zu begrüßen  und ihm viel Spaß zu wünschen. Für unsere tolle Arbeit wurden wir schließlich inofiziell zu „Super-Helfer“ befördert. Das schöne war auch, dass kurz vor Beginn des Einlass die Sonne hervor kam, nachdem es zwar den ganzen Tag trocken, aber nicht sonnig war.

Nachdem unser Dienst dann gegen halb elf beendet war machten wir uns auf den Weg zur Helferparty. Wir liefen jedoch erstmal zur falschen Mensa und wunderten uns, dass nichts los war. Gegen elf Uhr hatten wir endlich die Party erreicht und bei lecker Essen und kostenlosen Getränken aller Art wollten wir einfach nur noch sitzen. Gegen halb 12 hieß es jedoch schon wieder Abmarsch, da wir den letzten Bus bekommen wollten, jedoch auch dafür schon zu spät waren. Mit Laufen und Taxi erreichten wir jedoch am Ende doch noch unser Ziel.

Den Samstag und Sonntag gibt es dann im dritten Teil.

Katholikentag 2014 in Regensburg

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In den vergangenen Tagen war ich als Helfer auf dem Katholikentag in Regensburg. In einem kleinen Abriss möchte ich hier darüber berichten.

Los geht es am Mittwoch morgen von Limburg aus mit dem Reisebus. Unterwegs sind wir mit einer Gruppe von Sprechern der FSJ-Gruppen des Bistum Limburg. Nach dem wir in Frankfurt noch weitere Sprecher eingesammelt haben, fahren wir nach Regensburg. Dieses begrüßt uns dann auch mit Regen, welcher sich bis Donnerstag Abend nicht mehr verzieht.

Untergebracht sind wir in einer Schule etwas außerhalb. Nachdem endlich der Quatiermeister die Schule freigegebenen hatte konnten wir mit den FSJ-Sprechern aus ganz Deutschland die Klassenzimmer beziehen.

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Am Abend können wir dann die Stadt erkunden, jedoch müssen wir um kurz nach 12 wieder in den Bus zurück steigen, da es keinen späteren gibt. Aber auch die Unterkunft wird nach 1 Uhr geschlossen.

Der Donnerstag beginnt schon früh am Morgen, da wir bereits um 7 Uhr zu unseren Helfereinsätzen mussten. Die eine Hälfte verteilt die kostenlose Katholikentagszeitung, die andere Hälfte darf als Ordner beim großen Christi Himmelfahrtsgottesdienst im Stadion an der Universität für knapp 4 Stunden im Regen stehen. Musikalisch wat der Gottesdienst angenehm modern gestaltet, nur bei der Predigt konnte ich nicht so ganz folgen.

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Das Mittagessen war danach umso verdienter. Am Nachmittag treffen wir uns mit den FSJ-Sprechern in der Unterkunft um dort sich über die Sprechersysteme bei den einzelnen Trägern auszutauschen. Im zweiten Teil geht es dann theaterpädagogisch um unsere Rolle als Sprecher.

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Um dann pünktlich zum großen Wise Guys Konzert im Stadion zu kommen, mussten wir dann leider das Abendessen ausfallen lassen. Das wurde jedoch mit einem tollen Konzert entschädigt und gegen Ende des ersten Teils hörte auch endlich der Regen auf. Die Stimmung während und nach dem Konzert in der Stadt war sehr gut. Aber wieder hieß es früh in der Unterkunft zu sein.

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In den nächsten Tagen gibt es dann den zweiten Teil.

Nürnberg: Eine Stadt zwischen historischer Schönheit und Nazi-Größenwahn

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Vor anderthalb Wochen war ich mit der Stadtjungendpflege Limburg auf dem Betreuerseminar in Nürnberg. Neben organisatorischen Einheiten und dem Besuch des Nürnberger Familientages stand auch die Stadterkundung und ein Besuch im Dokumentationszentrum des Reichparteitagsgelände auf dem Programm.

Auf dem Weg vom Bahnhof zur Jugendherberge gelingt mir der eine oder andere Schnappschuss  von Nürnberg bei Nacht.

Untergebracht sind wir in der Jugendherberge, deren Gebäude früher die Kaiserstallungen der Kaiserburg waren. So sehenswert und großzügig die Jugendherberge von innen ist, so schlecht ist leider das Essen.

Nachdem es bei unserer Ankunft in Nürnberg noch sommerlich warm war, begrüßte uns der Samstag mit Regen, bewölkten Himmel und niedrigen Temperaturen. Dementsprechend waren die Fotomotive in der Stadt nur mäßig geeignet um schöne Fotos zu machen.

Direkt vor unsererJugendherberge hatte sich in den Tagen vor unserer Ankunft ein großer Wasserrohrbruch ereignet, der die Straße unterspült hatte und so riesige Löcher in der Straße entstanden sind.

Mit vielen alten (oft wiederaufgebauten) Häusern hat Nürnberg einen besonderen Flair.

Am Sonntag Vormittag besichtigten wir die Kaiserburg, die jedoch auch zu großen Teilen nach dem Krieg wiederaufgebaut werden musste.

Zum Abschluss des Wochenendes ging es zum Dokumentationszentrum des Reichsparteitagsgeländes. Beim Anblick dieses Geländes wird einem klar wie größenwahnsinnig Hitler war. Auch die Dokumentation dazu vermittelt dies sehr anschaulich. Doch nicht nur der Inhalt des Dokumentationszentrums ist interessant, sondern auch die Arichtektur, die in die der Nazis hineingebaut worden ist. An keiner Stelle des Zentrums findet sich ein Rechter Winkel, der nachträglich eingbaut worden ist. Stattdessen wird das Gebäude praktisch von einem Speer von vorne bis hinten durchbohrt. Die eine Seite des Speers ist der Eingang und die andere Seite eine Aussichtsplatform im Inneren der Halle, die niemals fertig gestellt worden ist.

Mit vielen Eindrücken geht es danach wieder nach Hause.