Freiwilligendienst

Katholikentag 2014 in Regensburg – Teil 3

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Leider ist mir für den dritten Teil Pfingsten dazwischen gekommen und ich komme jetzt erst dazu den Bericht zu schreiben. Viel Spaß beim lesen. Wenn ihr die anderen Berichte noch nicht gelesen habt findet ihr hier Teil 1 und hier Teil 2

Der Samstag morgen beginnt wieder recht früh mit dem Frühstück im Quatier. Inzwischen habe ich mein Frühstück 2014-05-31 10.01.08-1jedoch so optimiert, dass ich kein Zubehör mehr brauche, dass ich spülen müsste, da dies extra Zeit kostet und ich diese morgens einfach nicht habe. Mit dem Brötchen in der Hand geht es dann zur Bushaltestelle, wo auch schon viele andere Besucher und Helfer des Katholikentages stehen um in die Stadt zu kommen. Nach der Fahrt im mal wieder völlig überfüllten Bus. Melden wir uns bei der Helfereinsatzzentrale – kurz HEZ. Dort steht schon eine ganze Palette mit der Tagessonderzeitung für den Katholikentag und Kartons mit Katholikentagsschals sowie Sammelbüchsen für uns bereit. Bepackt damit machen wir uns in die Stadt auf und bringen die Zeitungen und Schals an die Katholikentagsbesucher. Jeder entwickelt für sich die beste Verkaufs- und Verteilungsstrategie. Gegen Mittag kehren wir dann mit deutlich geleerten Bollerwagen und angekratzter Stimme zur HEZ zurück und geben alles wieder ab, da es für uns direkt weiter zum Mittagessen geht.

Das Mittagessen nehmen wir inzwischen wie gewohnt in der Sporthalle einer Schule ein danach lauert für uns schon die nächste Aufgabe. Für den Nachmittag hat sich am Stand der Freiwilligendienste im In- und Ausland der Bundesinnenminister Thomas de Maizière angekündigt. Mit paar Minuten Verspätung trifft er dann auch dort ein und stellt sehr interessiert den Verantwortlichen, aber auch uns Freiwilligen fragen zum Freiwilligendienst. Dabei wird schnell klar, dass er nur effiziente Antworten gelten lässt und auf den Punkt ein Antwort haben möchte. Wir haben sogar die Möglichkeit Vorschläge zur Verbesserung des Freiwilligendienstes zu machen, haben aber leider wenig Hoffnung, dass sie wirklich umgesetzt werden.

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Der Nachmittag war dann endlich Freizeit für uns. In bunt gemischten Gruppen zogen wir los um sich ein wenig den Katholikentag anzuschauen. Mich verschlug es zunächst auf die Bistumsmeile, wo es verschiedene Spezialitäten in flüssiger als auch fester Form aus den einzelnen Bistümern zu probieren gab. Das Bistum Rottenburg-Stuttgart verschenkte einfach ein Lächeln. Danach wartete noch das Kabarett mit dem „DiaClown“ auf uns, der in sehr lustiger aber interessanter Form über seine überstandenen Depressionen erzählte.2014-05-31 18.47.21

Da die vergangenen Tage schon recht anstrengend waren verbrachten wir den Abend nach dem Abendessen in gemütlicher Runde und einer Flasche Wein am Donauufer. Um kurz vor 11 schwoll noch das große Te-deum mit allen Glocken der Stadt an und danach war auch schon wieder Zeit das Quatier aufzusuchen.2014-05-31 21.12.25

Früh ins Bett gehen hätte sich in der letzten Nacht gelohnt aber die Stimmung war gut, dass einige nur auf sehr wenig Schlaf kamen als der Wecker am Sonntag morgen um 5:30 Uhr klingelte. Aufstehen, Frühstück, Quatier räumen und Gruppenfoto um kurz vor sieben war mit dem gesamten Gepäck Abmarsch in die Stadt. Dort konnten wir unser Gepäck in einer Aufbewahrungsstelle abgeben und uns voll unserem Helferdienst widmen. Dieser bestand wieder daraus während des Gottesdienstes darauf zu achten, dass keiner den Stehblock verlässt. Diesmal stehen wir jedoch ganz hinten und müssen noch nicht einmal das Seil oben halten.

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Nach dem Gottesdienst, der mit der Predigt seine Stärken und bei der Musik eher seine Schwächen hatte gab es noch Lunch-Packete für die Heimreise. Leider dauerte es aufgrund der Verkehrslage Stunden bis der Bus uns abholen konnte. Gegen 21 Uhr erreichten wir jedoch wieder Limburg und ich gegen 22:30 Uhr Westernohe.

 

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